Serie KI & Unternehmenskultur, Teil 1: Neue Formen der Interaktion (von Prof. Dr. Sabina Jeschke)

KI und Unternehmenskultur: Neue Formen der Interaktion

Was sind (zukünftig) wichtige Voraussetzungen für eine Organisationskultur, in der Mensch und KI erfolgreich zusammenarbeiten können? Wir haben bei verschiedenen Expertinnen und Experten nachgefragt. Teil 1 von 6.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz macht Prozesse transparenter. Mitarbeitende müssen sich an ein Umfeld anpassen, in dem Handlungen umfassend nachvollziehbar und überprüfbar sind. Diese Transparenz erfordert eine Unternehmenskultur der Offenheit und der Fehlertoleranz.

Darüber hinaus stellt KI möglicherweise jahrzehntelang etablierte Prozesse infrage und bringt neue Vorschläge ein, die Schwächen in der Unternehmensführung offenlegen können. Führungskräfte müssen lernen, konstruktiv mit dieser Art der „Entzauberung“ umzugehen und mithilfe der Erkenntnisse der KI zu wachsen.

Schließlich führt die Integration von KI zu hybriden Teams, bestehend aus Menschen und Maschinen. In diesen Teams müssen auch komplexe Interaktionsdesigns wie Emotion und Empathie funktionieren. Dies verlangt von allen Beteiligten, neue Formen der Interaktion zu entwickeln, um das volle Potenzial der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine auszuschöpfen.

 

 

Autorin

Porträt Prof. Dr. Sabina Jeschke

Prof. Dr. Sabina Jeschke
ist CEO des KI Park e. V., Aufsichtsrätin, Gründerin und Wissenschaftlerin.
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