Porträt von Melanie Busch

Inspirationsquellen: Die Welt um sich herum erkunden

Wir fragen Menschen nach ihren Quellen der Inspiration und bitten sie, fünf davon mit uns zu teilen. Melanie Busch engagiert sich als Pro-Bono-Mentorin, liebt lange Spaziergänge und mag Menschen, die sich durch Werte und Prinzipien leiten lassen.

1 Walk und Talk

Spaziergänge sind eine wunderbare Möglichkeit, die Welt um uns herum zu erkunden und dabei gleichzeitig tiefgründige Gespräche zu führen. Sie bieten Raum für Offenheit und Flexibilität, da sich das Gesprächsthema ständig ändern kann und es keine starre Agenda gibt. Gespräche erlauben es uns, Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu vertiefen, indem man sich gegenseitig inspiriert, hinterfragt und bestätigt. Ob mit Freunden, Familie oder Mentor:innen: Bei dieser Art des Miteinanderredens kann man sich wunderbar geistig und emotional bereichern.

2 Pro-Bono-Mentoring

Ich bin seit einem Jahr Pro- Bono-Mentorin auf mentoring-club.com und habe in dieser Zeit viele tiefgründige Gespräche mit spannenden Menschen geführt und dabei neue Perspektiven kennengelernt und viel über mich selbst erfahren. Jedes Mal, wenn ich einen Videochat mit einer Mentee starte, ist es, als würde sich ein Vorhang öffnen und es würden damit spannende, inspirierende und manchmal außergewöhnliche Fragen und Herausforderungen enthüllt. Ich freue mich jede Woche auf meine Mentoring-Stunde, die ich seither fest in meinen Zeitplan eingebaut habe.

3 Konzerte und Theater

Mindestens einmal im Monat besuche ich ein Konzert – meist Indie-Rock, manchmal auch Klaviermusik oder experimentelle Musik. Ab und zu gehe ich auch ins Theater. Es macht mich glücklich, die Künstler:innen zu beobachten, die sich voll und ganz ihrer Performance hingeben und das Publikum mitreißen. Das gemeinsame in Bewegung sein im Tanz oder im Theater ist etwas Besonderes. Es fühlt sich an, als wären wir alle verbunden und Teil einer Gemeinschaft.

4 Menschen mit Prinzipien

Menschen, die aus tiefen Überzeugungen heraus handeln und sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen, beeindrucken mich sehr. Das können Freund:innen und Kolleg:innen sein oder auch Autor:innen, Schauspieler:innen, Aktivist:innen oder andere Persönlichkeiten, die ich durch Bücher oder Interview-Podcasts „kennenlerne“. Ein Beispiel dafür ist Andreas Tölke, der seinen Job als Journalist aufgegeben hat, um sein Leben voll und ganz der Unterstützung von Geflüchteten zu widmen (Be an Angel e.V.).

5 Portugal

Einer der schönsten Orte der Welt befindet sich 20 Kilometer entfernt von Aljezur an der Südwestküste von Portugal. Mehrere Male habe ich hier, inmitten von Eukalyptuswäldern, Bergen und kleinen Dörfern mit meinen Söhnen und meinem Mann Urlaub gemacht. Es gibt dort keinen Handyempfang, die Türen werden nicht abgeschlossen, das Essen wird aus dem Gemüse des eigenen Gartens hergestellt und der Tag startet mit einer Yogastunde. Die Erinnerung an die Stille dieses Ortes, die tiefen und oft lustigen Gespräche mit anderen Gästen bewegt und berührt mich nach wie vor.

 

 

 

 

Autorin

Melanie Busch
war als Expertin für verschiedene HR-Themen wie Personalentwicklung, Coaching und Training, strategisches Personalmanagement und Leadership-Beratung in diversen Unternehmen tätig und erweitert dieses Spektrum derzeit durch eine Ausbildung als Transformationsbegleiterin und Agility Coach.
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