Aus Erfahrung: Sabine Bendiek

Bislang hat sich im Change Management noch kein Konzept als ultimativ richtig erwiesen. Veränderungen in Organisationen verlaufen höchst unterschiedlich. Deshalb sind die Erfahrungen, Erlebnisse, Eindrücke der Verantwortlichen auch so verschieden. Uns interessiert die persönliche Perspektive von erfolgreichen Managern. Diesmal stellt sich Sabine Bendiek unseren fünf Satzeröffnungen.

Meine bislang größte / wichtigste Business Transformation war …
… … nur schwer an einem Thema oder Unternehmen festzumachen, weil jede berufliche Station spezifische Veränderungen erforderlich machte. Insofern ist für mich Transformationsbereitschaft und eine wohlwollend kritische Distanz zu „altehrwürdigen“ Erfolgsrezepten eine Konstante. Müsste ich allerdings eine außergewöhnliche Phase herausgreifen, dann wären es die Auswirkungen der Krise im Jahr 2008. Fast täglich erreichten neue Hiobsbotschaften die Finanzmärkte und paralysierten schließlich die gesamte Wirtschaft. In dieser Zeit war ich bei Dell für das Geschäft mit den Mittelstandskunden zuständig. Bei unseren Kunden waren schlagartig eine deutliche Zurückhaltung und ein Abwarten bei notwendigen Investitionen zu spüren. Die Blockaden und mitunter Schockstarre in den Köpfen war nur mit sehr viel persönlichem Einsatz, Gesprächen und Überzeugungskraft zu lösen – sowohl bei Kunden aber auch bei Mitarbeitern. Es war zwar nicht das erste Mal, dass in der ITK-Branche der Glauben an das „Höher“, „Weiter“, „Schneller“ erschüttert wurde – man denke nur an das Platzen der Dotcom Blase zur Jahrtausendwende – aber es war ein Schock.


Veränderungen von Unternehmen sind aus meiner Erfahrung im Wesentlichen geprägt durch …

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